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Willemerschule

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Anschrift / Kontakt

Willemerschule
Willemerstraße 12
60594 Frankfurt a. M.
Tel: +49 (69) 21233529
Fax: +49 (69) 21238523
E-Mail: poststelle@willemerschule.frankfurt.schulverwaltung.hessen.de

Homepage: http://willemer.frankfurt.schule.hessen.de

Moodle-Plattform: https://mo3153.schule.hessen.de

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Basisdaten der Schule

Schultyp
Grundschule
Schulformangebote
  • Grundschule/zweig
Besondere Einrichtungen
  • Ganztagsangebot Profil 2
Voraussetzungen
  • Koedukativ
Dienststellennummer
3153
Rechtsstellung
Öffentliche Schulen
Schulamt
SSA f.d. Stadt Frankfurt am Main
Schultraeger
Stadt Frankfurt am Main

Schulprofil

Computernutzung an der Willemerschule Im Jahre 1998 erhielten wir auf Antrag im Rahmen des bundesweiten Programms „Schulen ans Netz“ fünf Computer. Dies war der Anlass, einen Computerraum an unserer Schule einzurichten. Der Computerraum wird von einer Lehrerin (Fr. Hartmann) gewartet und betreut. Die Computer- AG die seitdem angeboten wird, wird von ihr geleitet. In dieser wurden bisher die Schüler der 4. Schuljahre systematisch mit dem Umgang am PC geschult. Dabei entstand im Schuljahr 2000/01 ein Willemerkochbuch in Zusammenarbeit mit der Koch-AG, im Schuljahr 2001/02 ein Gedichtband und im letzten Schuljahr wurde damit begonnen, ein Buch über Frankfurt zu erstellen. Teilgruppen der 3. und 4. Schuljahre übten sich hier mit ihren Texten in der Textverarbeitung. Auch differenziertes Arbeiten mit Software war ein Teil des Förderunterrichts einzelner Klassen. Mit Beginn dieses Schuljahres haben alle Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen in ihrem Stundenplan eine Computerstunde. Im Computerraum gibt es auch einen Flachbett- Scanner, einen Drucker und einen ISDN- Anschluss von T-Online. Zwischenzeitlich bekam die Schule aus verschiedenen Quellen weitere Computer, die auf die einzelnen Klassen verteilt wurden. So ist jetzt jeder Klassenraum mit einem PC ausgestattet, wobei nicht jeder PC über ein CD-Fach und genügend Arbeitsspeicher verfügt. Wir brauchen weiterhin voll einsatzbereite Geräte für die Klassen und beantragen die Vernetzung an unserer Schule, damit jederzeit von jedem Klassenzimmer aus auf die installierte Software und den Internetzugang des Computerraums zugegriffen werden kann.

Überlegungen zum Einsatz von Computern an der Grundschule „Das Lernen in der Grundschule knüpft an die vor- und außerschulischen Erfahrungen an und schafft die erforderlichen Voraussetzungen für ein erfolgreiches Arbeiten in den weiterführenden Schulen. Die bei Schulanfängerinnen und Schulanfängern in aller Regel vorhandene Lernfreude und Neugier sollen erhalten bzw. weiterentwickelt werden ... es sind Arbeitsformen zu entwickeln und zu verwirklichen, die allen Schülerinnen und Schülern die erforderlichen individuellen Entwicklungsmöglichkeiten bieten und zugleich Gelegenheiten gemeinsamen Lernens eröffnen. In diesem Zusammenhang ist auch der Stellenwert des Computers in der pädagogischen Arbeit der Grundschule zu bestimmen.“ Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder der Bundesrepublik Deutschland (Hrsg.): Empfehlungen zur Arbeit in der Grundschule. Beschluss der Kultusministerkonferenz i.d.F. vom 6.5.1994, S.7

Funktionsecken wie Schreibecke, Malecke, Leseecke, Spielecke etc. sind an unserer Schule lange pädagogische Tradition. Die Medienecke, wie wir sie verstehen, fasst die meisten dieser Funktionsecken zusammen und integriert alte und neue Medien zu einem gemeinsamen Ganzen. Die neuen Medien insgesamt sind integraler Bestandteil einer dem eigenständigen Lernen förderlichen Arbeits- und Lernumgebung. Die Arbeit mit dem Computer fügt sich ein in einen offenen, handlungsorientierten Unterricht mit differenzierten Lernan- geboten, hauptsächlich in den offenen Unterrichtsformen wie Wochenplanarbeit, Stationenarbeit, Förderunterricht, Werkstattunterricht etc. In Einzel- oder meist Partnerarbeit führen die Schüler ihre Aufgaben am PC aus. Das Schreiben von Texten, das bei der Aufsatzarbeit oft nur mühsam vorangeht, wird häufig durch die Möglichkeit der Erstellung am PC stark motiviert. Gerade auch für unsere Schüler, die bis zu 60 usländischer Herkunft sind, bieten sich mit Hilfe des PC’s sehr gute Übungsmöglichkeiten in Bezug auf den Schriftsprachenerwerb. Bereits im 1. Schuljahr kann der PC vielfältig eingesetzt werden. Im „Reichen- Programm“ (=Lesen durch Schreiben) schreiben bereits die Kinder die richtigen Worte zu den gezeigten Bildern, aber auch LÜK- Programme in Mathe und Deutsch sind hier einsetzbar. Ab der zweiten Klasse können die Schüler und Schülerinnen in zunehmenden Maße ihre eigenen Texte in den Computer eingeben. Die eigenen Texte werden darüber hinaus ansprechend gestaltet mit eigenen Zeichnungen (erstellt im Paint- Programm) oder mit Clip Arts, und sie erhalten so als Klassenlesestoff – zu Büchern gebunden – einen großen Wert. Für die Schülerinnen und Schüler sollte es eine Selbstverständlichkeit werden, sich z.B. vor Jugendherbergsaufenthalten, Museenbesuchen etc. erste Informationen über das Internet einzuholen. Der PC sollte immer ein kommunikatives Medium sein. Die Arbeit am PC sollte die Schülerinnen und Schüler zum Austausch über Inhalte und Probleme anregen Klassenübergreifendes Arbeiten kann neben dem direkten persönlichen Weg auch auf dem Weg eines schulinternen Netzen vonstatten gehen. Kontakte über das Internet zu öffentlichen Einrichtungen oder Schulklassen anderer Grundschulen im Stadtviertel oder überhaupt kann die soziale Kompetenz erhöhen. Die Kinder können ihre Arbeiten später auf der Homepage veröffentlichen. Softwarevoraussetzungen an der Schule Die Computer in den Klassen sind in der Regel mit Win 95 ausgerüstet. Weiterhin ist auf den meisten PC’s Word 97 installiert. Die Lizenzen liegen hierfür in den meisten Fällen nicht vor, da es sich um Spenden mit vorhandenen Betriebssystemen handelt. Darüber hinaus gibt es Einzellizenzen, die die unter-richtenden Lehrkräfte erworben haben: Matheland (Cornelsen) LÜK- Mathematik 1-4 (Westermann), Lesen durch Schreiben (Mühlacker) und Deutsch- und Matheübungsprogramme für das 3. und 4. Schuljahr (ALDI). Die Voraussetzungen im Kollegium Im Schuljahr 2001/02 haben alle Lehrerinnen an einer Computer-Fortbildung („INTEL“) teilgenommen, denn wie bereits erwähnt, kann eine zeitgemäße Erziehung ohne sinnvolle Medienarbeit nicht auskommen. Wir wollen daher an unserer Schule auch das Medium Computer und Internet den Kindern in allen Klassen nutzbar machen. Unsere Lehrerinnen benutzen auch privat den Computer als Werkzeug zur Herstellung von Unterrichtsmaterialien und Arbeitsblättern, oder als Hilfsmittel bei der Unterrichtsvorbereitung, wobei die Arbeit mit dem Computer von der Planungsskizze bis zum Rückgriff auf Datenbanken mit Unterrichtsmaterialien und Stundenbildern reichen kann und als Hilfsmittel und Werkzeug bei der Zeugniserstellung. Perspektive Um den Computer im Unterricht sinnvoll nutzen zu können, sollte jeder Klassenraum mit 2-3 PC’s ausgestattet sein. Diese Geräte für die Medienecke müssten mindestens folgende technische Ausstattung aufweisen:

Bauteil Daten Pentium II Prozessor 450 Megahertz (MHz) Hauptspeicher 64 Megabyte (MB) Grafikkarte 4 MB Speicher Festplatte 6-8 Gigabyte (GB) CD-Rom-Laufwerk 32fach Speed Diskettenlaufwerk 3,5 Zoll Maus 2 Tasten Monitor 17 Zoll -flimmerfrei Tastatur Windows Tintenstrahldrucker SW/Farbe Soundkarte 16 bit Aktivboxen gute Klangqualität Modem oder V.90-Standard ISDN-Karte 64.000 Bit/s Betriebssystem WINDOWS 98 (2000)

Hinzu sollte eine Software- Sammlung kommen. Die Software sollte ein leicht zu bedienendes, nicht überfrachtetes, integriertes Programmpaket beinhalten oder gute und altersadäquate Anwenderprogramme zur Textverarbeitung, zum Malen/Zeichen und zur Datenbankerstellung. Einige pädagogisch und didaktisch ausgereifte Trainings- und Übungsprogramme aus den Bereichen Deutsch, Mathematik, Englisch und Sachunterricht. Eventuell je ein Lern- Abenteuer- Spiel aus diesen Bereichen, soweit die pädagogische und didaktische Qualität sicher gestellt ist und ein einfaches multimediales Lexikon. Mit der Nutzung des Internets können darüber hinaus zu allen Themen aktuelle Informationen für die Schüler zugänglich gemacht werden. Kommunikative Kompetenz unserer Schülerinnen und Schüler wollen wir auch dadurch fördern, dass sie durch die Vernetzung ihrer Medienecken in den einzelnen Klassenräumen miteinander schriftlich kommunizieren können.


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