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Friedrich-Magnus-Gesamtschule

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Anschrift / Kontakt

Friedrich-Magnus-Gesamtschule
Friedrich-Kellner-Straße 3
35321 Laubach
Tel: +49 (6405) 3021
Fax: +49 (6405) 1232
E-Mail: poststelle@friedrich-magnus.laubach.schulverwaltung.hessen.de

Homepage: http://gs.laubach.schule.hessen.de/index.html
Homepage 2: http://www.Friedrich-Magnus-Gesamtschule.de
Moodle-Plattform: http://moodle.gs.laubach.schule.hessen.de

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Basisdaten der Schule

Schultyp
Schulformbezogene (kooperative) Gesamtschule
Schulformangebote
  • Förderstufe
  • Gymnasium/zweig G9 (Sek. I)
  • Hauptschule/zweig bis Stufe 9
  • Realschule/zweig
Besondere Einrichtungen
  • Ganztagsangebot Profil 2
Voraussetzungen
  • Koedukativ
Dienststellennummer
6054
Rechtsstellung
Öffentliche Schulen
Schulamt
SSA Lk. Gießen u.d. Vogelsbergkreis
Schultraeger
Landkreis Gießen

Schulprofil

Zahlen und Fakten!!

Schulstufen/-zweige:

Förderstufe, Hauptschul-, Realschul-, Gymnasialzweig

Anzahl Klassen:

36

Anzahl Schüler:

842

Anzahl Lehrer:

64

Unsere Schwerpunkte
  • Pflichtbereich
    • Diagnosebogen statt Führungsnoten
    • Informatik für alle (IKG)
    • Fremdsprache: Englisch/Russisch
    • Gesellschaftslehre als Lernbereich
    • Naturwissenschaften als Lernbereich in der Hauptschule
  • Wahlpflichtbereich
    • 3. Fremdsprache: Spanisch
    • Betriebspraktikum seit 1969
    • Fahrradwerkstatt
  • Wahlbereich und AGs
    • Italienisch, Russisch
    • Schulband, Orchester, Chor
    • Fotolabor, Theater, Video
  • Schulöffnung/Schulleben
    • Austausch: Frankreich u. Türkei (!)
    • Waldjugendspiele (jährlich)
    • Projektwochen seit 1981
  • Organisation/Struktur
    • Schulverbund mit dem Laubach-Kolleg
    • Berufsberatung in der Schule
    • Pädagogische Mittagsbetreuung an 5 Tagen in der Woche

Unser Leitbild

Unser Leitbild ist: Schule gemeinsam gestalten. Konkret heißt dies u.a.: Mitbestimmung der Schülerinnen und Schüler, Anerkennung von Schülerleistungen, Schüleraktivitäten und Schülerbeteiligung haben einen hohen Stellenwert.

Unser Ziel, Selbsttätigkeit und Selbständigkeit der Schüler, dokumentiert sich in vielfältigen Formen im schulischen Leben: Bearbeitung und Lösung von Konflikten, Verantwortlichkeit für die aktive Pausengestaltung, selbständiges Organisieren von schulischen Veranstaltungen, Gestaltung des Schülerradioprogramms, Herausgabe der Schülerzeitung, aktive Schülervertretung.

Gleich wichtig ist für uns dabei, Fähigkeiten und Interessen der Schülerinnen und Schüler zu fördern und zu unterstützen. Dies geschieht sowohl im Unterricht als auch in den vielfältigen Angeboten der Arbeitsgemeinschaften und im Wahlpflichtunterricht. Umwelt- und Friedenserziehung haben dabei einen hohen Stellenwert.

Ein durchgängiges Prinzip unseres schulischen Lebens ist die Entwicklung eines Gemeinschaftsgefühls, das auch die Bereitschaft beinhaltet, sich für die Schule und die Schulgemeinschaft zu engagieren. Dies beinhaltet das Bewusstsein, mitverantwortlich zu sein, wie Schule gestaltet wird und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.

Vorläufer der Gesamtschule Laubach waren die Volksschule Laubach mit "Realschulzweig" sowie die Paul-Gerhardt-Schule, ein Gymnasium in kirchlicher Trägerschaft mit Alumnat, Kantorei und angegliedertem Internat zur Erlangung des Abiturs auf dem Zweiten Bildungsweg.

Trotz umwälzender bildungspolitischer Ideen im Gründungsjahr 1992 ist diese Vorgeschichte in Organisation, Struktur und Gliederung der Kernbereiche auch heute noch innerhalb der staatlichen Vorgaben zu erkennen.

Das Erbe der Volks- und Realschule macht sich deutlich bemerkbar in der frühen schulformübergreifenden und praxisnahen Ausrichtung des Wahlpflichtbereiches (Hinführung zur Arbeitswelt - Polytechnik

  • Arbeitslehre). Das Betriebspraktikum wurde ab 1969 (!) für H und R und mit dem erstmöglichen Schülerjahrgang ab 1977 in G verpflichtend für alle durchgeführt.

Heute macht deshalb die "IKG für alle" die Einführung von Internet und E-mail und die Durchführung der Computersprechstunde keine Probleme. Die Einbeziehung der "Berufsberatung in der Schule" war und ist beispielhaft für den Kreis Gießen. Der WPU ist heute

  • wie in den frühen 70ern - schulzweigübergreifend und aufgeteilt nach Naturwissenschaften und Polytechnik organisiert.

Im musischen Bereich wurde die Tradition der Laubacher Kantorei übernommen in den Laubacher Schulchören (in Zusammenarbeit mit der Grundschule), in Schulband und Schulorchester. Der altsprachlichen Ausrichtung des Laubach-Kollegs und der Kooperation mit dieser Oberstufenschule ist es zu verdanken, dass Latein alternativ zu Französisch als 2. Fremdsprache unterrichtet wird. Erfreulich, dass seit 1997/98 auch Spanisch als 3. Fremdsprache bzw. als Wahlpflichtunterricht angeboten werden kann. Die Öffnung der Schule nach außen zeigt sich in der Zusammenarbeit mit der heimischen Wirtschaft. Zwei Großbetriebe der metallverarbeitenden Industrie verstehen sich als Patenbetriebe der Schule (Mitarbeit in der Projektwoche, Betriebserkundungen, Betriebspraktikum, Info-Mobil der m + e - Industrie).

Eine Besonderheit der Schule im "hinteren Waldrevier" stellt die alljährliche Durchführung der Waldjugendspiele in Zusammenarbeit mit der Stadt und den staatlichen und gräflichen Forstämtern dar.

Schulpartnerschaften bestehen mit dem Collège Les 7 Mares in Elancourt (Academie Versailles, Frankreich) und dem Selcuk Öskzoy Lisesi in Didim (Provinz Aydin, Türkei). Aus beiden Schulpartnerschaften erwuchsen offizielle Städtepartnerschaften; die türkische Partnerschaft bedeutet eine zusätzliche Hilfestellung bei der Integration der großen Minderheit türkischer Mitbürger in Laubach.

Der Zuzug zahlreicher Aussiedler russischer Herkunft macht die Einführung von Russisch als 1. Fremdsprache nötig und als AG für alle möglich.

Abgerundet wird das Angebot nach innen durch die Einrichtung von mehreren Förderkursen in den Kernfächern der Förderstufe, in der Durchführung von Projektwochen seit 1982, durch Schülercafé, Schülerzeitung, durch zahlreiche Sport-AGs (Judo, Aerobic, Fußball für Mädchen, Basketball, Tennis, Volleyball) und im laufenden Schuljahr durch die Teilnahme der Abschlussklassen an den European Studies.

Seit dem Schuljahr 1996/97 wird das Konzept der pädagogischen Mittagsbetreuung umgesetzt; die Zahl der Arbeitsgemeinschaften und das Nachmittagsangebot im Wahlbereich wurde seitdem stetig erweitert.

Zur Zeit wird an drei Tagen Mittagsbetreuung mit Mittagessen und insgesamt 31 Veranstaltungen angeboten.

Aktive Pausengestaltung wird an drei Vormittagen praktiziert, an den restlichen Tagen gehören die Sendungen des Schülerradios zum festen Bestandteil der Pausen.


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