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Schule am Ortenberg

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Anschrift / Kontakt

Schule am Ortenberg
Hans-Sachs-Straße 4
35039 Marburg
Tel: +49 (6421) 5863066
Fax: +49 (6421) 5864803
E-Mail: poststelle@sfk.marburg.schulverwaltung.hessen.de

Homepage: http://schule-am-ortenberg.marburg.schule.hessen.de/index.html



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Basisdaten der Schule

Schultyp
Sonstige Förderschule
Schulformangebote
  • Schule/Zweig für Kranke
Besondere Einrichtungen
Voraussetzungen
  • Ohne Voraussetzung
Dienststellennummer
8255
Rechtsstellung
Öffentliche Schulen
Schulamt
SSA für den Lk. Marburg-Biedenkopf
Schultraeger

Schulprofil

Die Schule am Klinikum Marburg ist eine öffentliche Schule des Landes Hessen am Klinikum Marburg. Sie hat die Aufgabe, alle schulpflichtigen Patienten des gesamten Universitätsklinikums schulisch zu betreuen und zu fördern.

Die Schule arbeitet in zwei Abteilungen: Im pädiatrischen Zentrum auf den Lahnbergen und in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Ortenberg.

Die Patienten im Schulalter zwischen sechs und achtzehn Jahren bedürfen während eines längeren stationären Aufenthaltes einer differenzierten schulpädagogischen Diagnostik und pädagogischen Förderung. Die Arbeit wird durch folgende Bedingungen bestimmt:

1. Die Schüler kommen aus allen Jahrgängen (Klassen 1 bis 13) und allen Schulformen.

2. Pro Jahr werden durchschnittlich 600 Kinder und Jugendliche beschult. Täglich besuchen ca. 80 Patienten die Schule. In der Kinder- und Jugendpsychiatrie werden 8 Lerngruppen (Klassen) von maximal acht Schülern vollzeit unterrichtet. Daneben erhalten Schüler bei Bedarf Einzelunterricht oder Kleingruppenunterricht.

3. Die Verweildauer beträgt durchschnittlich ca. zwei Monate; etwa ein Drittel der Schüler bleibt länger.

4. Die Unterrichtsversorgung erfolgt durch 13 Planstellen für Lehrer verschiedener Schulformen, derzeit besetzt mit 16 Personen, überwiegend Sonderschullehrer.

5. Die Rahmenlehrpläne für die allgemeinbildenden Schulen sind auch für den Unterricht in der Schule für Kranke bindend.

6. Die Unterrichtsgestaltung geht vom einzelnen Schülerpatienten aus. Der Lehrer berücksichtigt in pädagogisch-psychologischer und didaktisch-methodischer Hinsicht die Belange der kranken Schüler. Dabei verfolgt der Unterricht die Ziele: Ø Erhalt des Anschlusses an den Wissensstand der Heimatschule, Ø Feststellung und Aufarbeitung bestimmter Lernrückstände, Ø Förderung der sozial- emotionalen Entwicklung, Ø Schulische Beratung und pädagogische Begleitung bei schweren Erkrankungen

7. In allen Fällen arbeitet die Schule eng mit allen anderen am therapeutischen/ medizinischen Prozess beteiligten Personen zusammen.

8. Besonders wichtig ist der Kontakt zur Heimatschule des Kindes, weil häufig Schulschwierigkeiten mit der Erkrankung des Schülerpatienten einhergehen. Die Schule erfüllt im Zusammenwirken mit der Klinik eine gewisse »Weichenstellerfunktion«, indem sie Eltern und Lehrer berät, ihnen geeignete schulische Maßnahmen vorschlägt und Hilfen anbietet. Die Heimatschule erhält in der Regel einen ausführlichen Schulbericht.

9. In Einzelfällen können Hauptschul- oder Realschulabschluss erlangt werden.


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