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Carl-Schomburg-Schule

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Anschrift / Kontakt

Carl-Schomburg-Schule
Josephstraße 18
34125 Kassel
Tel: +49 (561) 873052
Fax: +49 (561) 873081
E-Mail: poststelle@schomburg.kassel.schulverwaltung.hessen.de

Homepage: http://carl-schomburg.kassel.schule.hessen.de/index.html



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Basisdaten der Schule

Schultyp
Schulformbezogene (kooperative) Gesamtschule
Schulformangebote
  • 10. Hauptschuljahr
  • Förderstufe
  • Gymnasium/zweig G9 (Sek. I)
  • Hauptschule/zweig bis Stufe 9
  • Realschule/zweig
Besondere Einrichtungen
  • Ganztagsschule Profil 3
Voraussetzungen
  • Koedukativ
Dienststellennummer
8404
Rechtsstellung
Öffentliche Schulen
Schulamt
SSA für den Lk. u.d. Stadt Kassel
Schultraeger
Stadt Kassel

Schulprofil

Zahlen und Fakten!!

Schulstufen/-zweige:

Förderstufe, Hauptschul-, Realschul-, Gymnasialzweig

Anzahl Klassen:

28

Anzahl Schüler:

720

Anzahl Lehrer:

62

Unsere Schwerpunkte
  • Pflichtbereich
    • erweiterte Pflichtstundenzahl
    • Fördermaßnahmen
    • integrierte Übungsphasen statt-- Hausaufgaben
    • Freie Arbeit
  • Wahlpflichtbereich
    • - Fremdsprache
    • Naturwissenschaften
    • Werkstattunterricht
    • Informatik
    • Maschineschreiben
    • Technisches Zeichnen
    • Kaufmännisches Rechnen
  • Wahlbereich und AGs
    • 21 Arbeitsgemeinschaften
  • Schulöffnung/Schulleben
    • Projekttage
    • Sport- bzw. Spieltage
    • Schullandheimaufenthalte
    • Schulpartnerschaften
  • Organisation/Struktur
    • Ganztagsschule mit geb. System und Förder-stufe in Kl. 5 und 6
Unser Leitbild

Nicht wie der Wind weht, sondern wie man die Segel setzt, darauf kommt es an. (Homer)

Die Carl-Schomburg-Schule ist eine kooperative Gesamtschule im Stadtteil Wesertor. Als Schule am Rande der Innenstadt, aber auch im Einzugsbereich der Nordstadt, spürt sie die Problematik der Stadtnähe sowie die Auswirkungen des besonders von der Arbeitslosigkeit betroffenen Umfeldes.

Als Ganztagsschule betrachtet sie die Situation sozial benachteiligter Jugendlicher als Herausforderung. Mit einem gebundenen System, das hohe Anwesenheitszeiten mit erweitertem Pflichtunterricht, Verzicht auf Hausaufgaben, ein differenziertes Förderkonzept und einen Schwerpunkt im sportlichen Bereich vorsieht, wird eine umfassende schulische Förderung beabsichtigt.

Flankiert werden die mehr lernbezogenen Intentionen von erzieherischen Maßnahmen: Schullandheimaufenthalte haben einen hohen Sozialisationswert, Erziehung zur Gemeinschaft, zu Rücksichtnahme und Miteinander findet dort situationsbezogen auf natürlichem Wege statt. Schulpartnerschaften ermöglichen ein Lernen für Europa - nicht nur unter politischem Aspekt.

Die Hinführung zur Arbeitswelt ist eine weitere Aufgabe, der sich die Carl-Schomburg-Schule in besonderem Maße verpflichtet fühlt. Trotz gut vor- und nachbereiteter Betriebspraktika bleibt die Distanz der Jugendlichen zur Berufs- u. Arbeitswelt groß. Eine engere Kooperation mit Betrieben im erreichbaren Umfeld der Schule wird angestrebt, z. B. durch Tagespraktika über einen längeren Zeitraum.

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Pflichtbereich

Der Pflichtunterricht an der Carl-Schomburg-Schule entspricht der Verordnung des Hessischen Kultusministers. Als Ganztagsschule mit gebundenem System sieht sie für die Schüler jedoch eine Anwesenheitsverpflichtung von 36 Wochenstunden vor. Das Plus an Stunden (im Vergleich zur Stundentafel) wird für

  • erweiterten Pflichtunterricht,
  • Förderunterricht und
  • freiwillige Unterrichtsveranstaltungen (AG´s) verwendet.

Im Vergleich zur Stundentafel wird der Fachunterricht um insgesamt 2 Stunden erhöht, und zwar jahrgangsweise wechselnd in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch. Auf diese Fächer entfällt erfahrungsgemäß der größte Bedarf an Übungen, die anstatt durch Hausaufgaben im Fachunterricht erledigt werden.

Fachbezogenen Förderunterricht gibt es in allen Klassen. Ein Förderschwerpunkt liegt im Fach Deutsch. Der hohe Anteil an Schülern, die nicht mit Deutsch als Muttersprache aufgewachsen sind, erfordert ein differenziertes Förderkonzept. Auch zwei Stunden Freie Arbeit, denen meist ein Wochenplan zugrunde liegt, sind Teil dieses Förderkonzeptes.

Wahlpflichtbereich

Der WPU I ist ab Klasse 7 im R- und G-Zweig für die zweite Fremdsprache (Französisch) vorgesehen. Die Schüler im R-Zweig, die kein Französisch wählen, setzen automatisch einen Schwerpunkt im naturwissenschaftlichen Bereich. Im H-Zweig steht praktisches Arbeiten in den Schulwerkstätten im Vordergrund.

Im WPU II werden ab Klasse 9 in allen Schulzweigen zwei Stunden sogenannte "arbeitstechnische" Fächer unterrichtet: Informatik, Maschineschreiben, Technisches Zeichnen und Kaufmännisches Rechnen.

Wahlbereich und Arbeitsgemeinschaften (Freiwillige Unterrichtsveranstaltungen)

Die Carl-Schomburg-Schule bietet 21 Arbeitsgemeinschaften zur Auswahl an. Fast die Hälfte hat einen sportlichen Schwerpunkt und berücksichtigt sowohl den Freizeit- als auch den leistungsorientierten Wettkampfaspekt.

Schulöffnung und Schulleben

Schule als Lebensraum zu gestalten ist insbesondere für eine Ganztagsschule selbstverständlich. Projekttage, Sport- bzw. Spieltage, Discoveranstaltungen und Schulfeste sind deshalb Abwechslungen und Höhepunkte im Schuljahr.

Hinzu kommen fest im Konzept verankerte Schullandheimaufenthalte in den 5. Klassen. Hier werden Gemeinschaft erfahrbar und soziale Verhaltensweisen geübt.

Partnerschaften mit Schulen in Tschechien und Kroatien ermöglichen Begegnungen mit Gleichaltrigen anderer Sprach- und Kulturräume und leisten einen Beitrag zur Erziehung für Europa.

Organisation und Struktur

Die Carl-Schomburg-Schule ist eine Kooperative Gesamtschule mit Förderstufe. Sie wird als Ganztagsschule mit gebundenem System geführt. 720 Schüler aus über 20 Nationen besuchen zur Zeit die Carl-Schomburg-Schule. Die Mehrheit der ausländischen Schüler ist türkischer Herkunft.

Die Klassen 5 und 6 werden als Förderstufe geführt; ab Jahrgang 7 gliedert sich die Schule in Hauptschul-, Realschul- und Gymnasialzweig.


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