Hessischer Bildungsserver / Schul-Datenbank

Fürst-Johann-Ludwig-Schule

Anschrift / Kontakt

Fürst-Johann-Ludwig-Schule
Freiherr-vom-Stein-Straße
65589 Hadamar
Tel: +49 (6433) 2076
Fax: +49 (6433) 2078
E-Mail: poststelle@fuerst-johann-ludwig.hadamar.schulverwaltung.hessen.de


Homepage 2: http://www.fjls.de/


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Basisdaten der Schule

Schultyp
Schulformbezogene (kooperative) Gesamtschule
Schulformangebote
  • Gymnasiale Oberstufe
  • Gymnasium/zweig G9 (Sek. I)
  • Hauptschule/zweig bis Stufe 9
  • Realschule/zweig
Besondere Einrichtungen
  • Ganztagsangebot Profil 1
Voraussetzungen
  • Koedukativ
Dienststellennummer
6015
Rechtsstellung
Öffentliche Schulen
Schulamt
SSA f.d. Lahn-Dill-Kreis Lk. LM-Weilburg
Schultraeger
Landkreis Limburg-Weilburg

Schulprofil

Zahlen und Fakten!!

Schulstufen/-zweige:

Hauptschul-, Realschul-, Gymnasial-zweig, Gymnasiale Oberstufe

Anzahl Klassen:

84

Anzahl Schüler:

2108

Anzahl Lehrer:

117

Unsere Schwerpunkte
  • Pflichtbereich
    • 1. Fremdsprache: Englisch, Latein/Französisch
    • Betriebspraktika für alle
    • Leistungsfach Musik
  • Wahlpflichtbereich
    • Jgst. 7: 2. Fremdsprache, Arbeitslehre
    • Jgst. 9: 3. Fremdsprache, Informatik, Wirtschaft/Arbeitslehre, Foto, Ökologie, Informationstechnische Grundbildung u.a. Fächer
  • Wahlbereich und AGs
    • Schulzweigübergreifende AGs in: Musik (9), Sport (6), Sprachen (3), Kunst (2), Theater, Schülerzeitung, Philosophie
  • Schulöffnung/Schulleben
    • Zusammenarbeit mit Arbeitsamt, örtl. Banken
    • Partnerschulen in England und Frankreich
  • Organisation/Struktur
    • Durchlässigkeit und Eigenständig-keit der Zweige

Unser Leitbild

Das besondere Profil der Fürst-Johann-Ludwig-Schule läßt sich unter dem Leitbild: "Einheit in den Bildungs- und Erziehungszielen, aber Vielfalt in den Bildungsgängen und Qualifikationen" zusammenfassen. Dies heißt im einzelnen:

  • Junge Menschen an den Werten und Normen eines demokratisch verfaßten Gemeinwesens und einer humanen Gesellschaft zu erziehen.
  • Sie gemäß ihrer Begabung und ihrem Leistungswillen zu fördern und zu qualifizieren (Chancengerechtigkeit).
  • Ihnen umfassendes Wissen, grundlegende Kenntnisse und instrumentelle Fähigkeiten in allen Fächern zu vermitteln.
  • Durch variable Methoden und Lernverfahren ein hohes Maß an Selbständigkeit, Eigenverantwortung und sozialer Kompetenz zu erzielen.
  • Die Schule einerseits in überschaubare Einheiten zu gliedern (Transparenz durch Zweigorientierung) sowie andererseits Offenheit der Schullaufbahn (Durchlässigkeit).
  • Die curriculare Arbeit übergangs- und schülerorientiert durch schuleigene Arbeitspläne zu gestalten, zu evaluieren und effektivieren.
  • Den Schülern durch ein relativ breit gestaltetes Wahlpflicht- und Wahlangebot eine begabungs- und neigungsorientierte Schwerpunktbildung zu ermöglichen.
  • Fazit: In einem guten Schulklima einen pädagogischen Grundkonsens herstellen, eine produktive und innovative Kooperationsbereitschaft erzeugen und rationale Konfliktbewältigung praktizieren.
Pflichtbereich

Alle Fächer des Pflichtbereichs werden nach den Rahmenplänen, die in den Fachkonferenzen konkretisiert und in schuleigene Arbeitsplätze umgesetzt werden, unterrichtet. Die Sprachenfolge im Gymnasialzweig: Kl. 5 Englisch, Latein und Französisch, Kl. 7 2. Fremdsprache Latein/Französisch bzw. Englisch. In der gymnasialen Oberstufe zusätzlich Spanisch. Im Realschulzweig: Englisch. Betriebspraktika in den Klassen 8 bzw. 9. Musik in der Sekundarstufe II Leistungsfach.

Wahlpflichtbereich

Durch die Größe der Schule ist ein breites Angebot an neigungs- und leistungsorientierten Schwerpunktbildungen möglich. Im Hauptschulzweig: Praxisnahe Angebote im Bereich Arbeitslehre, Informationstechnische Grundbildung, Technisches Werken und Zeichnen, Gesundheitslehre, Natur und Umwelt, Erkundung der heimischen Geschichte und des Wirtschaftsraumes. Im Realschulzweig: Französisch 2. Fremdsprache, Englische Literatur, Fotografie, Informationstechnische Grundbildung, Kunst und Musik, Wirtschaft in Theorie und Praxis, Gesundheitslehre/Hauswirtschaft und Technisches Zeichnen. Im Gymnasialzweig: Französisch, Latein, Griechisch als 3. Fremdspr., Informatik, Wirtschaft in Theorie und Praxis, Ökologie, Geschichte, Russisch und weitere Fächer.

Wahlbereich und Arbeitsgemeinschaften (Freiwillige Unterrichtsveranstaltungen)

Die Fürst-Johann-Ludwig-Schule bietet zur Zeit 23 zweigübergreifende AGs an. Durch die engen Verbindungen zum Musischen Internat der "Limburger Domsingknaben" hat sich die Schule als Ort der Musikerziehung profiliert. In 9 AGs von der Klassik bis zum Rock und Pop wird der Musikunterricht ergänzt und in jährlichen Konzerten nach außen getragen. In 6 Sport-AGs können die Schüler ihrem Bewegungsdrang nachgehen und ihre Leistungsfähigkeit steigern. Die Schule stellt seit Jahrzehnten zahlreiche Landessieger in "Jugend trainiert für Olympia" und begeistert die Schulgemeinde in jährlichen Sportfesten. Weitere freiwillige Wahlangebote gibt es im Bereich der Sprachen (Russisch, Hebräisch, Griechisch, teilweise. Italienisch, neuerdings auch Türkisch) sowie in Theater, Fotografie und Umwelt.

Schulöffnung und Schulleben

Die Fürst-Johann-Ludwig-Schule pflegt die Zusammenarbeit mit öffentlichen Institutionen wie der Stadt und dem Kreis als Schulträger sowie zahlreichen Einrichtungen des Arbeits- und Wirtschaftslebens. Das Deutsche Rote Kreuz und der Malteser Hilfsdienst bieten Erste-Hilfe-Kurse im Regelunterricht und an Projekttagen an. Eine enge Zusammenarbeit wird mit dem Psychiatrisches Krankenhaus Hadamar praktiziert (Dokumentation der Euthanasieverbrechen). Im Schulsport zahlt sich die gute Arbeit der heimischen Sportvereine aus. An Projekttagen, in Schulkonzerten und an Sporttagen präsentiert die Schule ihre Vielfalt, ihre Offenheit und ihre Leistungsfähigkeit. Partnerschulen in Blackburn (England) und Bellervie (Frankreich).

Organisation und Struktur

Die Fürst-Johann-Ludwig-Schule kann ihre Leistungsfähigkeit und ihr Niveau bei der Vielzahl der Schüler nur durch das Prinzip "Einheit der Vielfalt" wahren. Dies bedeutet: Pädagogische Einheit in den grundlegenden Erziehungs- und Lernzielen bzw. grundlegenden Lerninhalten einerseits sowie eine klare Zweigliederung und Differenzierung bei Wahrung des Durchlässigkeitsprinzips andererseits.


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