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Pädagogische Akademie Elisabethenstift

Anschrift / Kontakt

Pädagogische Akademie Elisabethenstift
Stiftstraße  41
64287 Darmstadt
Tel: +49 (6151) 4095100
Fax: +49 (6151) 4095103
E-Mail: poststelle@evafsozb.darmstadt.schulverwaltung.hessen.de

Homepage: http://ausbildungsstaetten.darmstadt.schule.hessen.de/index.html
Homepage 2: http://www.elisabethenstift.de
Moodle-Plattform: http://moodle.ausbildungsstaetten.darmstadt.schule.hessen.de

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Basisdaten der Schule

Schultyp
Berufliche Schule
Schulformangebote
  • Berufsfachschule mit Berufsabschluss
  • Fachschule für Sozialwesen
  • Zweijährige Berufsfachschule
  • Zweijährige höhere Berufsfachschule
Besondere Einrichtungen
Voraussetzungen
  • Ohne Voraussetzung
Dienststellennummer
9854
Rechtsstellung
Anerkannte private Ersatzschule
Schulamt
SSA f.d. Lk. Darmstadt-Dieburg Stdt. DA
Schultraeger
Sonstiger Schulträger (Privatschulen)

Schulprofil

Die Evang. Ausbildungsstätten bieten derzeit drei aufeinander aufbauende Ausbildungen und flankierende Angebote an : 1. Die Berufsfachschule für Sozialassistenz (BSA) führt in zwei Schuljahren vom Mittleren Bildungsabschluss zur beruflichen Erstausbildung als staatlich geprüfte/r Sozialassistent/in. Im ersten Jahr steht die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung im Vordergrund, im zweiten Jahr sind die SchülerInnen an drei Wochentagen in einer sozialpädagogischen Arbeitsstelle. Diese berufspraktische Orientierung wird an zwei Schultagen internsiv vorbereitet und begleitet. Die berufspraktische Ausbildung erfolgt derzeit überwiegend in Tageseinrichtungen für Kinder. Eine Erweiterung auf den Bereich der Arbeit mit behinderten Menschen und in stationären Einrichtungen ist derzeit in Planung. Den Zielsetzungen entsprechend findet das Lernen in fächerübergreifenden Projekten und ganzheitlichen Lernformen statt. Die LehrerInnen sind entsprechend weitergebildet und verfügen fast durchweg über eigene berufliche Praxiserfahrungen in der Arbeit mit Kindern. Neben der berufspraktischen Ausbildung werden berufsübergreifende Inhalte vermittelt (Deutsch, Politik, Fremdsprache, Grundausbildung in EDV). Der Erwerb der Fachhochschulreife kann vorbereitet und im anschließenden Besuch der Fachschule für Sozialpädagogik oder an der Fachoberschule erworben werden. Aufgenommen werden SchülerInnen unabhängig von Nationalität, Religionszugehörigkeit oder Geschlecht. Höchstalter: 21 Jahre. Behinderte Menschen werden gerne aufgenommen, wenn es die äußeren Umstände ermöglichen. Als kirchliche Schule legen wir besonderen Wert auf eine individuelle und persönliche Begleiteung der SchülerInnen, auf die Berücksichtigung der Aspekte: Erziehung zur Friedensfähigkeit, Erziehung zur Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung und die Förderung der multikulturellen und interreligiösen Verständigung und Toleranz. Wir halten die BSA für einen guten Zugang zur Fachschule für Sozialpädagogik oder sozialpflegerische Berufe. Wir warnen davor, nach dem Absolvieren der BSA in die Praxis zu gehen. SozialassistenInnen sind keine pädagogischen Fachkräfte, sie werden nur zu schlecht bezahlter, unselbständiger Arbeit eingesetzt.

2. Die Fachschule für Sozialpädagogik (FSSP) führt in Vollzeitform in drei Jahren zum Abschluss zum/zur staatlich anerkannte/n Erzieher/in. Die berufsbegleitende Form bieten wir bei Bedarf für KinderpflegerInnen zur Weiterqualifikation zur/zum ErzieherIn an. Die beiden ersten Ausbildungsjahre sind überwiegend fachtheoretischer Unterricht, der durch insgesamt 12 Wochen Praktika in verschiedenen Einrichtungen ergänzt wird. Um fächerübergreifenden Unterricht zu ermöglichen, wird jede Klasse von einem "Kernteam" begleitet, das verschiedene Fächer bündelt. Zum Unterricht gehören theorieorientierte Fächer, Fächer zu unterschiedlichen sozialpädagogischen Handlungsformen (z. B. Musik, Bewegung, Kinderliteratur, Audiovisuelle Medien, Religionspädagogik) und allgemeinbildende Fächer (Deutsch, Türkisch oder Englisch als Fremdspache). Das dritte Jahr ist das Berufspraktikum, das an 20 Studientagen von der Fachschule begleitet wird. Die ErzeiherInnenausbildung ist eine sog. "Breitbandausbildung", die für unterschiedliche Arbeitsbereiche qualifiziert. Um ein vertiefendes Lernen zu ermöglichen, konzentrieren wir uns vorrangig auf je ein Arbeitsfeld. Dies ist für zwei Klassen das Arbeitsfeld Tageseinrichtungen für Kinder (Krippe, Kindertagesstätte, Hort, Kinderhaus) für eine Klasse der Schwerpunkt "Erziehungshilfe" (u. a. Heim) und Jugendarbeit. Leitende Konzeption für die Erziehungshilfe ist der lebensweltliche und individualisierende Ansatz. Aufgenommen werden Studierende, unabhängig von Alter, Geschlecht, Rasse und Nationalität. Als kirchliche Schule legen wir besonderen Wert auf multikulturelles und interreligiöses Lernen, "Pädagogik der Vielfalt", Erziehung zur Friedensfähgigkeit, zur Gerechtigkeit und zur Bewahrung der Schöpfung.

3. Die Fachschule für Heilpädagogik (FSHP) führt in Vollzeitform in eineinhalb und in Teilzeitform in zweieinhalb Jahren zum Abschluss als staatlich anerkannte/r Heilpädagogin/Heilpädagoge. Es handelt sich um eine Zusatzausbildung, die eine Ausbildung auf Fachschul- oder Fachschulhochschulniveau und berufliche Erfahrungen voraussetzt. Die Ausbildung erfolgt in engem Zusammenhang von theoretischer Ausbildung und Praxis, in der Vollzeitform findet wöchentlich ein Praxistag statt. In der berufsbegleitenden Form arbeiten die TeilnehmerInnen mit mindestens 50 % in einer heilpädagogischen Arbeitsstelle. Die Erfahrungen in der Praxis werden regelmäßig in einer "Praxisgruppe" reflektiert. Neben den theoretischen Fächern gibt es auch direkt handlungsorientierte Angebote (z. B. Spielpädagogik, Gestaltung von Festen mit geistig behinderten Menschen, Tanztherapie). Ziel der Ausbildung ist nicht die Vermittlung einer Vielzahl von Techniken, sondern die Entwicklung der heilpädagogischen Persönlichkeit, die fähig ist, Entwicklungsdefizite von Menschen wahrzunehmen und ihre Entwicklungspotentiale zu fördern. Ein Schwerpunkt ist auch die Ausbildung zur integrativen Arbeit mit Menschen mit und ohne Behinderung. HeilpädagogInnen arbeiten in vielfältigen Arbeitsbereichen, sowohl in Sondereinrichtungen (z. B. Frühförderstelle, Schule für praktisch Bildbare, Heim) als auch in Regeleinrichtungen (z. B. Kindergarten mit einer Einzelintegration).

In allen drei Ausbildungsgängen ist es uns wichtig, die SchülerInnen bzw. Studierenden individuell beratend zu begleiten, mit ihnen gemeinsam eine Schulkultur zu gestalten, in der auch gemeinsame Feste eine Rolle spielen.

Die Evang. Ausbildungsstätten sind als Teil des Elisabethenstifts Darmstadt inhaltlich und organisatorisch mit dem Arbeitszentrum Fort- und Weiterbildung (afw) verbunden. Dort wird ein vielfältiges Programm an Fort- und Weiterbildungen angeboten. Im Verbund mit dem afw bieten die Evang. Ausbildungsstätten für PraktikerInnen an: Weiterbildung zur Fachkraft für den Situationsansatz, Fachkraft für Religionspädagogik, Fachkraft für Integrationspädagogik, Anleitung für AnleiterInnen (damit unsere PraktikantInnen qualifiziert angeleitet werden).

Anfragen und Anmeldungen an: Evangelische Ausbildungsstätten für sozialpädagogische Berufe, Stiftstr. 45/47, 64287 Darmstadt, Tel: 06151/40 95-4 02, Fax: 06151/40 95-4 03, Internet: http://www.elisabethenstift.de, E-Mai: eva@elisabethenstift.de. (Stand:9/2000)


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